2017: Sturm und Starkregen fällt reihenweise Bäume.

1968: Mein Freund der Baum ist tot – gefällt durch die Säge.

Es macht mich traurig heute die aktuellen Bilder in den Medien und auch live auf den Straßen zu sehen. Ich habe immer das Lied aus 1968 von Alexandra „Mein Freund der Baum ist tot“ mit Wehmut gehört. Doch 2017, fast 50 Jahre später tut es nicht mehr der Mensch auf direktem Weg durch Fällen mit der Säge. Der Mensch hat weltweit dazu beigetragen, dass die durch das Fällen „gewonnene Flächen“ nun verdichtet wurden. Verdichtet durch Häuser, Straßen, Plätze, etc. Alles das führte letztlich dazu, dass zwar immer noch weltweit „drei Billionen Bäume wachsen (…). Das sind achtmal mehr als gedacht und trotzdem zu wenig. Denn der Mensch zerstört die Wälder in Rekordgeschwindigkeit.“

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Schauen wir uns nun mal ganz konkret die Region Berlin an. Und da auch ganz konkret die Schäden vom Sturm „Xavier“ am 5.10.2017. Ein Mitarbeiter des Senats für Umwelt sagte in der RBB-Sondersendung SPEZIAL: „Jeder Baum der fällt, fehlt. Doch wir haben in Berlin 438.000 Straßenbäume. Und selbst bei mehreren tausend Bäumen sind das noch nicht einmal 1%“. Und schauen wir weiter genau hin, warum gerade jetzt die Bäume „reihenweise“ abknicken. Die Antwort ist die gleiche Aufgabe wie im eigenen Garten nach „Bautätigkeit“: Wer vorsorgen möchte, kann vor dem nächsten Starkregen Sand in den Boden einarbeiten. Dieser verhindert eine oberflächliche Verdichtung. Staunässe durch verdichteten Boden kann auch durch eine aufwendige Lösung erfolgen bei der Schächte für Wasserabzug sorgen.

Screenshot-2017-10-8 Wie dicht ist die Welt bewaldet

Arbeit im Dienst der Nachhaltigkeit

Jetzt frage ich sie mal ganz direkt: möchten sie ihre Welt nur noch in ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) erklärt bekommen? Und wie bei z.B. Zugverspätungen, Staus, Steuer, Lebenshaltungskosten auch die Umwelt und Baumschäden „nur“ noch relativ betrachten? Ich nicht! Mir tut das weh und leid.Mein Leben ist so weit es geht „grün“, nachhaltig und sozial ausgerichtet. Mein berufliches Leben mit der 1. Selbstständigkeit, meiner Greenoffice-Agentur kümmerte sich über 10 Jahre um „Bestandsmöbel“ (Gebrauchtes) und ihre Wieder- und Weiternutzung im Kreislauf. – In meinem 2. Leben stelle ich meine Angestelltentätigkeit in der technischen Verwaltung von Immobilien als größte „Bodenverdichter“ wieder in den Dienst der Nachhaltigkeit. Oder mit anderen Worten: es geht mir nach §§ 535 BGB Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags nicht nur um die Sicherstellung des „vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache“. Damit geht es mir auch nicht wie aktuell meist um die „Beseitigung der Schäden“ und „Kontakt zur Versicherung für die Kostenübernahme“ zur Wiederherstellung. Mir geht es ganzheitlich um den Blick auf die Bewahrung des Bestands. Bestand an Gebäude und seinem Umfeld als „Erhöhung des Wohnwerts“. Und alles immer mit Blick auf verträgliche Wege für die Nutzer – Vermieter wie Mieter.

422 Bäume pro Mensch sind nicht genug … 

Der aktuelle Umgang mit „dem Baum“ als Stellvertreter für die Umwelt ist „eine Härte“. Leider kann ich bei der Umwelt als „Lebensraum“ nicht wie Mieter bei Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen ihrer Wohnung widersprechen und besondere Härte geltend machen nach §§555 a-f BGB Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Und auch wenn ich könnte und eine „Alternativunterbringung“ für die Dauer der Maßnahme bekäme. Wo soll, wo könnte das sein? Schauen wir in den oben bereits zitierten Artikel zeigt die Grafik: 422 Bäume pro Mensch sind nicht genug

Ausblick auf den nächsten blog-Beitrag

Nachhaltige Wege der Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen von Wohnung und Wohnumfeld orientiert am Berliner Mietspiegel 2017

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